Voss – eine gastronomische Erfolgsgeschichte ~ Das Schokoladenhotel
Voss - Das Schokoladenhotel
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Voss – eine gastronomische Erfolgsgeschichte

Im Jahre 1935 erwarb Hans Voss den „Gasthof Buhr“, ein einfaches Lokal in welchem oft Bauern aus der Umgebung einkehrten, nachdem diese ihre Ware auf dem Markt verkauft hatten, oder man traf sich auf eine gemeinsame Kegelpartie.

Im zweiten Weltkrieg wurde der Gasthof mehrfach von der Wehrmacht konfisziert und diente zunächst als Sammellager für Kriegsgefangene und später als Unterkunft für Flüchtlinge.

1942 wurde Hans Voss im 1. Weltkrieg eingezogen und in amerikanischer Gefangenschaft gehalten. Drei Jahre lang behauptete sich Sophie Voss allein mit dem Gasthof und vier Kindern.

1945 kam er wieder, die Zeiten waren hart, es gab wenig Nahrung.

1954 konnten Hans und Sophie ihren Gasthof umbauen und aus dem Saal im 1. Stock entstanden 11 sogenannte Fremdenzimmer mit fließendem kalt und warmen Wasser. Ab sofort hier der ehem. Gasthof Buhr „Hotel Voss“. In der nun folgenden Zeit genannt die Wirtschaftswunderjahre ging es im wahrsten Sinne, wirtschaftlich Aufwärts.

1959 begann Claus Voss seine Ausbildung zum Koch mit 14 Jahren. Über beide Begebenheiten gibt es schriftliche Berichte.

1959 verstarb Hans Voss. Das änderte alle Pläne. Claus hatte gerade ausgelernt und war voller Pläne über seine Zukunft. Das musste nun zurückgestellt werden. Sophie führte das Hotel mit ihrem ältesten Sohn Willi (Malermeister), der Tochter Ursel (Erfahrung als Küchenhilfe) weiter.  Solange bis Claus Voss die nötigen Qualifikationen hatte.

1962 hatte Claus eine Saison im Kieler Yachtclub, 18 Monate Bundeswehr hinter sich gebracht und besuchte für ein Jahr die Hotelfachschule am Tegernsee.

In den Sommerferien besuchte ihn seine Freundin und spätere Ehefrau Erika aus Westerstede.

1963 löste er seine Geschwister in Westerstede ab. Erika und Claus heirateten 1964 und am 1. Januar 1966 kauften sie dann das Hotel Voss von der Erbengemeinschaft.

Der Betrieb, bestand aus 11 Fremdenzimmer, einer Gaststätte mit Klubraum und einer Kegelbahn sowie einer riesigen alten Scheune und großem Garten. Direkt am Marktplatz, mitten im Ortskern und der Bundessrasse 75 war die Lage sehr gut.

„Mit meiner Frau Erika, hatte ich das große Los gewonnen, sie war die perfekte Wirtin, Mutter unserer drei Kinder und nie schlecht gelaunt, dabei unheimlich belastbar.  Mit ihr konnte ich das Hotel vergrößern, modernisieren und im Laufe der Zeit zu einem Viersterne Hotel machen.“

Die Kreisstadt Westerstede entwickelte sich auch sehr Vorteilhaft, neben der Anbindung an die Autobahn A 28 und der Fußgängerzone lag unser Hotel, wie eine Insel, mitten im Zentrum.

Im Jahre 1969 entschloss sich die Familie, einen kleinen Saal zu errichten, eine zweite Kegelbahn, sowie eine Kellerbar als Highlight für das damalige Westerstede. Die Vision war aus dem Betrieb ein Tagungshotel mit Erlebnisgastronomie zu machen.

1972 wurde die Fassade zum Marktplatz renoviert und drei Jahre später, 1975, wurde der erste Saal aufgestockt und ein zweiter Saal wurde angefügt, da bei besonderen Veranstaltungen festgestellt wurde, dass mehr Platz nötig ist, um Gästescharen komfortabel unterzubringen.

Kurze Zeit später wurde auch der zweite Saal aufgestockt, das Hotel verfügte nun schon über insgesamt 50 Zimmer. Später kauften sie das Gebäude des Nachbarn, welches sie als Hotelgebäude mit großem Parkplatz angliederten.

Dazu pachteten sie noch die Krömerei, ein reetgedecktes Bauernhaus, ideal zum Feiern.  Auch das neben der Krömerei gelegene Hotel zu Linde wurde gekauft. Es wurden weitere Zimmer gebaut und später auch ein Schwimmbad.

Die Vision wurde zur Realität! Ein Vier Sterne Haus mit persönlichem Charakter und Erlebnisgastronomie war zum Alltag geworden.

Inzwischen war Erika 50 geworden. Das war ihre magische Grenze. So erwarben die beiden ein zweites Hotel und wie das Schicksal es wollte, ersuchte die beiden eine neue Herausforderung in Emden. So führten sie das Hotel „Goldener Adler“ in Emden und zusammen mit Tochter Elke mit Ehemann Rainer Ahlers, bewirtschafteten sie es bis 2003. Danach übergaben sie auch diesen Betrieb an die beiden sehr erfolgreichen anerkannten Gastronomen.

Sohn Bernd übernahm 1995 das Hotel Voss zusammen mit seiner Ehefrau Tanja Voss. Bernd ist Küchenmeister und Hotelkaufmann. Er lernte Tanja während ihrer Ausbildung im Hotel Voss zur Hotelkauffrau kennen. Zusammen lebten und arbeiteten sie ein Jahr in Frankreich und sammelten Erfahrungen bevor sie den Betrieb übernahmen und die beiden Kinder Kathlyn und Jorick zur Welt brachten.

Seit 2016 ist das Hotel Voss offiziell „Deutschland einziges Schokoladenhotel“ – eine Erfolgstory.

„Wir, seine Eltern, sind sehr stolz auf Schwiegertochter Tanja und unseren Sohn Bernd, unsere Nachfolger.“ – Claus und Erika Voss

Nun steht die vierte Generation in den Startlöchern: Tochter Kathlyn & Christian Voss. Beide sind gelernte Köche und Hotelbetriebswirt. Zusammen bereisten Sie Australien und besuchten die Hotelfachschule in Heidelberg, bevor sie 2021 im Schokoladenhotel eingestiegen sind.